Spvgg Dietesheim

Ihr Verein in Mühlheim und Dietesheim

 

 Vereinshistorie

 

Bis zum ende des Zweiten Weltkrieges war das Vereinsleben in Dietesheim praktisch zum erliegen gekommen. Auf

Anordnung der Militärregierung wurde später die Bildung nur eines Vereins in unserem Stadtteil zugelassen. Mehrere

Mitglieder früherer Vereine fanden sich zusammen, um zu beraten, was nun geschehen und wie der Sportbetrieb und das

Vereinsleben wieder aufgebaut werden sollte. Nach gemeinsamen Absprachen einigte man sich dahin, diesen einen

zulässigen Verein unter dem Namen "Sport und Kulturvereinigung" ins Leben zu rufen. In der Generalversammlung vom

24. November 1945, die in dem damaligen Vereinslokal "Zum Sporteck" stattfand, erhielt dieser, bis dahin als Provisorium

anzusehende Verein, eine feste Form. Hier wurde die endgültige Vereinsgründung und zwar diesmal unter den Namen

"Sportvereinigung Dietesheim" vollzogen und der erste Vorstand gewählt. Der Verein hatte vier Abteilungen:

Fußball, Handball, Turnen und Singen.


Nachdem später die Bildung weiterer Vereine in Dietesheim möglich geworden war, trennten sich in der

Generalversammlung vom 14. Mai 1947, unter Billigung sämtlicher anwesenden Mitglieder, die Sänger von der

Sportvereinigung ab, um wieder einen eigenen selbstständigen Gesangsverein ins Leben zu rufen.


1952 wurden die in Eigenleistung erbauten Sportplätze Ihrer Bestimmung übergeben. Im Rahmen eines dreitägigen

großen Festes, vom 21. bis 23. Juni 1952, wurde die von der Sportvereinigung neu geschaffene Sportanlage eingeweiht.

Es war das erste fest in Dietesheim nach dem Kriege.


Mit großen Anstrengungen und vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder wurde das Vereinsheim fertiggestellt und

unter dem Namen "Sportheim" 1953 offiziell eingeweiht.


1955 traten einige Mitglieder aus der Sportvereinigung aus und riefen die frühere "Turngemeinde Dietesheim" wieder ins

Leben. Seitdem bestehen in Dietesheim wieder zwei Sportvereine.


In den Jahren 1963/64 fasste man bei der Stadtverwaltung Mühlheim/Main den Entschluss, zwischen Lämmerspieler

Weg und Wingertstraße ein großes Sportzentrum für den Stadtteil Dietesheim in Angriff zu nehmen. Die erste

Voraussetzung hierfür war auch für die Stadt, zunächst einmal Eigentümer der in Frage kommenden Grundstücke zu

werden. Das vereinseigene Gelände, mit Ausnahme des Teils, auf dem das Sportheim und die Kegelbahn erstellt sind,

wurde gegen entsprechende vertraglichen Sicherungen,  der Stadt  Mühlheim übertragen.


Im Frühjahr 1983 begannen die Bauarbeiten an der Sportanlage durch die Stadt Mühlheim. Die Erweiterung umfasste

zwei Hartplätze, einen neuen Rasenplatz mit Laufbahn, ein Handballfeld , Räume für die Schiedsrichter und Masseure

sowie Werkstatt und Geräteraum. Um bessere Bedingungen bei den Veranstaltungen auf dem Vereinsgelände zu

schaffen, wurde im gleiche Jahr der Bau eines Verkaufskiosk an der Westseite der Pächterwohnung beschlossen und

mit den Bauarbeiten begonnen.


Als fünfte Abteilung des Vereins wurde 1988 die Tennisabteilung gegründet und damit dem Bedürfnis vieler ehemaliger

Aktiver Rechnung zu tragen, die mittlerweile zum Tennissport gekommen waren und deshalb nicht den verein wechseln

wollten. Gleichzeitig wurde das wenig genutzte Handballfeld in zwei Tennisplätze umgewandelt, die am 14. Mai 1988

ihrer Bestimmung übergeben wurden.


Wir glauben, dass der vorstehende Überblick über das Vereinsgeschehen zeigt, dass es Aufwärts gegangen ist und die

ehrenamtliche Vorstandsarbeit leistenden Frauen und Männer sowohl im Hautverein als auch in den Abteilungen ihre

Aufgaben ernst genommen und ihrer Verantwortung gerecht geworden sind.


Die Spvgg Dietesheim bietet heute rund 1000 Mitgliedern in Ihren fünf Abteilungen Fußball, Handball, Turnen, Tennis

und Basketball vielseitige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung  und leistet in diesen Sportarten eine umfangreiche

Jugendarbeit. Die Stadt Mühlheim hat mit der Schaffung der Sportanlagen "Am Wingertsweg" hierzu hervorragende

Vorrausetzungen geschaffen. Darüber hinaus ist die vereinseigene Gaststätte "Zum Sportheim", die von Mitgliedern und

Gästen gerne aufgesucht wird, Mittelpunkt des Vereinslebens